Die Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erweitert ihre Prüfungs- und Beratungsangebote für digitale Vermögenswerte als Reaktion auf Stablecoin-Gesetzgebung und überarbeitete Vorschriften

Regulatorische Klarheit führt zu erweiterten Dienstleistungen

PwC kündigte Pläne an, seine Aktivitäten im Bereich kryptobezogener Arbeiten auszuweiten. Paul Griggs, Senior Partner und CEO von PwC USA, nannte die Verabschiedung des GENIUS Act und der Stablecoin-Regulierungen als Schlüsselfaktoren für die Entscheidung des Unternehmens.

„Der GENIUS Act und die Stablecoin-Regulierungen schaffen Klarheit für diese Anlageklasse“, sagte Griggs gegenüber der Financial Times.

Abkehr von früherer Zurückhaltung

Vor den jüngsten regulatorischen Änderungen unterhielt PwC nur eine begrenzte Präsenz im Kryptosektor und verwies auf Unsicherheit sowie frühere Durchsetzungsmaßnahmen gegen Unternehmen für digitale Vermögenswerte. Diese vorsichtige Haltung schränkte das Dienstleistungsangebot des Unternehmens in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Beratung und Risikomanagement ein.

„Die Tokenisierung verschiedener Vermögenswerte wird sich weiterentwickeln, und PwC wird an diesem Ökosystem teilnehmen“, fügte Griggs hinzu.

Mit den aktualisierten Regeln plant PwC, seine Dienstleistungen für Krypto-Kunden auszuweiten, einschließlich Beratung zur Nutzung von Stablecoins für Zahlungseffizienz und Abwicklungsprozesse.

Griggs betonte, dass das Unternehmen nun „hochgradig engagiert“ sei, sowohl Prüfungs- als auch Beratungsangebote für Kunden mit digitalen Vermögenswerten auszubauen.

PwC hat begonnen, Unternehmen bei der Integration von Stablecoins in Zahlungssysteme, Abwicklungsprozesse und tokenisierte Vermögenswerte zu beraten.

Stärkung der internen Expertise

PwC hat interne Ressourcen für seine Krypto-Arbeit aufgestockt. Cheryl Lesnik, die zuvor Kunden im Bereich digitaler Vermögenswerte betreut hatte, kehrte als Partnerin zurück. Zusätzliches Personal wurde eingestellt, um Prüfungs- und Beratungsprojekte für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu unterstützen, darunter der Bitcoin-Miner MARA Holdings.

Andere Big-Four-Unternehmen engagieren sich ebenfalls im Bereich Kryptowährungen.

KPMG berichtete, dass die Krypto-Adoption im Jahr 2025 einen Wendepunkt erreicht habe, und bietet Compliance- und Risiko-Beratungsdienstleistungen an. Deloitte veröffentlichte im Mai 2025 seinen ersten Rechnungslegungsfahrplan für digitale Vermögenswerte.

Auswirkungen auf professionelle Dienstleistungen

Der regulatorische Rahmen in den USA bietet nun klarere Leitlinien für die Ausgabe von Stablecoins und den Betrieb digitaler Vermögenswerte, wodurch Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Angebote formalisieren können, die zuvor durch rechtliche Unsicherheiten eingeschränkt waren. PwC und seine Mitbewerber können nun mit Unternehmens- und institutionellen Kunden im Kryptobereich arbeiten, ohne auf ad-hoc-Compliance-Maßnahmen angewiesen zu sein.

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