Der langjährige Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC ist nun endgültig beendet. Ripple-CEO Brad Garlinghouse gab bekannt, dass die SEC keine Berufung gegen das Unternehmen einlegen wird – ein bedeutender Sieg für Ripple und die gesamte Kryptowährungsbranche.

SEC beendet Verfahren gegen Ripple

Nach vier Jahren juristischer Auseinandersetzungen hat die SEC beschlossen, ihre Vollstreckungsmaßnahmen gegen Ripple einzustellen. Garlinghouse teilte die Nachricht am 19. März über einen Beitrag auf X (ehemals Twitter) mit und erklärte:

„Die SEC wird keine weiteren rechtlichen Schritte gegen Ripple unternehmen.“

Die Ankündigung erfolgte während des Digital Asset Summit in New York, wo Garlinghouse bestätigte, dass Ripple damit ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Kryptowährungen abschließt. Die SEC hatte Ripple ursprünglich im Dezember 2020 verklagt, mit der Begründung, das Unternehmen habe ein nicht registriertes Wertpapierangebot in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar über seinen XRP-Token durchgeführt.

Was das für Ripple und die Krypto-Regulierung bedeutet

Mit dem offiziellen Rückzug der SEC aus dem Verfahren hat Ripple einen entscheidenden Sieg errungen, der zukünftige regulatorische Entscheidungen im Kryptobereich maßgeblich beeinflussen könnte. Garlinghouse sprach seinen Dank an die Ripple-Mitarbeiter, die Rechtsbeistände, Kunden sowie die XRP-Community aus, die dem Unternehmen während des gesamten Rechtsstreits die Treue gehalten haben. Er lobte zudem die neue SEC-Führung für ihren konstruktiveren Umgang mit der Regulierung von Kryptowährungen.

Der Kryptomarkt reagierte prompt auf die Nachricht: Der XRP-Kurs stieg in der ersten Stunde nach Bekanntgabe um 9 Prozent. Laut Cointelegraph Markets Pro und TradingView ist XRP mittlerweile die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung mit einem Volumen von 146 Milliarden US-Dollar. Die Entscheidung der SEC löste auch Optimismus im gesamten Kryptomarkt aus – mehrere Tokens verzeichneten leichte Kursgewinne.

Garlinghouse betonte, dass Ripples juristischer Sieg ein „düsteres Zeichen“ dafür sei, wie Innovationen in der US-Kryptoindustrie unter der Führung von Gary Gensler durch regulatorische Maßnahmen der SEC behindert wurden. Er forderte die Vereinigten Staaten auf, eine offenere Haltung gegenüber Krypto einzunehmen, und sagte:

„Es ist an der Zeit, die Vereinigten Staaten zum Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen.“

Dieser Fall schafft einen Präzedenzfall dafür, wie Aufsichtsbehörden künftig mit Krypto-Unternehmen umgehen könnten. Mit wachsendem institutionellem Interesse und klareren rechtlichen Rahmenbedingungen könnte diese Entscheidung den Weg für eine breitere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte ebnen.

Die Entscheidung der SEC, auf eine Berufung gegen Ripple zu verzichten, markiert einen Wendepunkt für die Kryptoindustrie. Sie stärkt nicht nur die Position von Ripple, sondern weckt auch Hoffnungen auf fairere und transparentere Krypto-Regulierungen in den USA. Während der XRP-Kurs weiter steigt und sich die Marktstimmung verbessert, richtet sich nun der Blick darauf, was als Nächstes für Ripple und das breitere Blockchain-Ökosystem kommt.

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